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Eisklettern im Gletscher

Nachdem die Höhlenforscher Fred Bétrisey und Hervé Krummenacher ihre Eishöhlenerkundung auf der Plaine Morte für den Tages-Anzeiger und damit für die Öffentlichkeit zugänglich machten, war auch das Interesse von Spitzenalpinist Dani Arnold geweckt. Als wir Mitte Dezember losziehen, sind wir skeptisch – denn bereits ist viel Schnee gefallen. Viele der Eingangslöcher in den Gletscher sind verstopft. Nur an einer Stelle sieht es so aus, als hätte der Schnee noch nicht ganz dicht gemacht. Dani wagt sich vorsichtig auf das halbwegs eingeschneite Loch zu. Vor ihm tut sich ein dunkler Schacht auf. Zum ersten Mal sei diese Gletschermühle zugänglich, sagen Fred und Hervé, welche die Plaine Morte kennen, wie sonst kaum jemand.

Wir seilen rund 50 Meter senkrecht in die Tiefe – an einen Ort, wo noch keine Menschenseele war. Unten setzen sich die Gänge horizontal fort: wir kriechen in schmalen Schächten auf den Pfaden, die das Schmelzwasser hier im Sommer schafft – als wir plötzlich auf Fels stossen. Dass wir den Felsgrund schon in einer relativ geringen Tiefen von rund 60 Metern antreffen, überrascht.  «Wenn man bedenkt, dass die Gletscher jedes Jahr meterweise an Dicke verlieren, so geht es wohl nicht mehr lange, bis man hier mit Turnschuhen hinläuft», meint Dani. Entstanden ist ein Video von 6 Minuten in Zusammarbeit mit dem Ausrüster Mammut und der Organisation POW (Protect Our Winters). Hier geht’s zum ganzen Blogbeitrag.

Bilder: Severin Karrer. Mehr Bilder gibt es hier.

Mit Adam Ondra in Israel

Wo immer der beste Kletterer der Welt auftaucht, fällt das Auge der weltweiten Kletter-Community hin. Ich habe Adam und sein Team fünf Tage durch Israel begleitet, Klettern stand dabei nicht unbedingt im Vordergrund. Das Heilige Land ist eher mit Kultur und Geschichte gesegnet, denn mit Kletterfelsen. Doch die Sportart ist auch dort auf dem Vormarsch und wie vieles in Israel, birgt auch das Konflikte.

Hier geht’s zu meinem Beitrag auf UKClimbing.

Bilder: Mikuláš Zubec

Snowdonia: Kleine grosse Bergwelt

Der Snowdonia-Nationalpark in Nordwales trägt einen Namen, wie er auch in einem Tolkien-Roman vorkommen könnte. Wer ihn betritt, landet tatsächlich in einer Märchenwelt. Die Berge sind niedrig, ebenso die Steinhäuser in den Tälern, die sich zu kleinen Ortschaften mit komplizierten Namen versammeln.

Doch auch in kleinen Bergen gibt es grosse Abenteuer, etwa die Welsh 3000s Challenge: Es gilt, alle 14 Gipfel Snowdonias, die höher als 1000 Meter sind, innert 24 Stunden zu begehen, was insgesamt 42 Kilometer Distanz und 3000 Höhenmeter ergibt. Das inoffizielle Rennen wird oft von Bergläufern gemacht, die hier Fellrunner heissen. Die Rekordzeit stellte der Schotte Colin Donnelly im Jahr 1988 auf, er brauchte lediglich 4 Stunden und 20 Minuten.

Der eigene Versuch zusammen mit Ultrarunnerin Kirra Balmanno scheiterte an etwas mangelnder Planung – auch in den kleinen Bergen kann man sich gross verirren!

Hier geht’s zum ganzen Beitrag.

Bilder: Dominik Osswald

Epic Israel: MTB-Rennen im heiligen Land

Es soll heiss werden um diese Jahreszeit, hatte man uns gewarnt. Also testen wir unsere Hitzeresistenz am Toten Meer. Eine faszinierende Landschaft aus Trockenheit und Salz – und in der Tat heiss; unsere Vorbereitungstour von Jerusalem nach Jericho verkam zur Schattenjagd.

Als wir das Tote Meer erreichten, wartete dort keine Abkühlung. Das Wasser hatte 35 Grad und brannte in den Wunden (wir hatten bereits den einen oder anderen Sturz zu beklagen). Das lag mitunter am tückischen Untergrund. Es braucht etwas Gewöhnung, bis man im staubtrockenen Boden eine Kurve schwungvoll fährt…

Zusammen mit Aaron Coulin und Fotograf Severin Karrer habe ich am Stage-Rennen im Norden Isrlaes teilgenommen. Als Renn-Neulinge starteten wir ehrfürchtig und machten dann Tag für Tag Plätze gut, am Ende belegte Team Media den erfreulichen 23. Rang.

Hier geht’s zum ganzen Beitrag.

Bilder: Severin Karrer